Die Bröl

Die Bröl (auch Brölbach oder Homburgische Bröl) ist ein 45,1 km langer, orografisch rechter bzw. nordöstlicher Zufluss der Sieg und verläuft in zumeist südwestlicher Richtung durch das Bergische Land.

Der Flusscharakter ist typisch für Mittelgebirgsflüsse, zu denen die Bröl zählt. Ab dem Zusammenfluss der Bröl und des Waldbrölbaches in Bröleck ist die Bröl im Schnitt 5-7 Meter breit, sie wechselt von knietiefen Rauschen über Rieselstrecken bis hin zu ruhigen Pools, die bis zu 1,5m tief sind. Im Oberlauf ist die Bröl fischereilich der Forellenregion, im unteren Verlauf der Forellen- und Äschenregion zuzuordnen.

Der Flusslauf ist weitgehend natürlich oder naturnah und wird von Flussauen, feuchten Erlen-Eschenwäldern und steilen, bewaldeten, teilweise felsigen Hängen geprägt. An manchen Stellen ist die Ufervegetation so üppig, dass das Ufer schwer zugänglich ist. Das Gesamtgebiet Brölbach ist bei der Europäischen Union als Fauna-Flora-Habitat registriert, darin befinden sich auch mehrere Naturschutzgebiete.

An der Bröl ist hauptsächlich die Bachforelle und die Äsche zu erwarten. Mit ein bisschen Glück wird auch der ein oder andere Saibling gefangen. Außerdem kommen noch Döbel in diversen Größen und vereinzelt Barben vor.